Erfahrungsberichte

Das sagen Kinder und Eltern über uns

Kinder und Eltern über AVT

Eltern von Erik

Auszug:

Erik war knapp drei Monate alt, als die Diagnose Schwerhörigkeit fest stand. Es traf uns wie ein Blitz. Wir hatten tausend Fragen und fühlten uns gleichzeitig hilflos. AVT – das bedeutete für uns anfangs vor allem Zuversicht. Zuversicht darauf, dass unser Sohn trotz Schwerhörigkeit gut in die Sprache kommen wird.

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Eltern von Jannes

Auszug:

Unser Sohn Jannes ist im Sommer 2010 gehörlos auf die Welt gekommen. Nach den ersten schwierigen Monaten hat er im März 2011 auf beiden Seiten ein CI bekommen und diese wurden Anfang Juni 2011 das erste Mal eingeschaltet. Ein bewegender und wunderschöner Moment für uns, weil Jannes direkt auf die Töne reagiert hat. Von Anfang an hatten wir Unterstützung durch eine Auditiv- Verbale-Therapeutin, die uns jederzeit viel Anleitung für den Alltag geben konnte. Auch die Hinweise, welche Entwicklungsschritte als nächstes kommen würden bzw. was geübt werden konnte, waren uns sehr wichtig und wertvoll. Sie war für uns ebenfalls eine sehr gute Ansprechpartnerin in Bezug auf einige Erziehungsfragestellungen.

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Mutter von Jonas

Auszug:

Die Auditiv-Verbale Therapie kam zu einem Zeitpunkt zu uns, an dem wir als Familie völlig ratlos waren. Unser Kind kommunizierte mit uns ausschließlich wortlos und zeigt keinerlei Interesse an Lautsprache und den Geräuschen seiner Umgebung. Mit Hilfe der Auditiv-Verbale Therapie haben wir gelernt das Verhalten unseres Kindes genau zu beobachten, um ihm dann Brücken zur akustischen Umwelt zu bauen. Das Wichtigste war dabei, dass die AV-Therapie Jonas geholfen hat, nicht nur seine Stimme, sondern auch die Lautsprach zu entdecken.

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Oma von Jonas

Auszug:

Jonas ist das zweite Kind und hat einen ca. 2 Jahre älteren Bruder, der ein lebhafter fröhlicher Junge ist. Im Gegensatz dazu war Jonas ein ruhiges Kind und damit ein scheinbar guter Ausgleich. Neben einer allgemeinen Entwicklungsverzögerung fiel seine fehlende Sprachentwicklung am deutlichsten auf. Gab es eine Hörbeeinträchtigung? Nach genauerer Diagnostik kam Jonas auf Empfehlung des SPZs in Berlin-Buch zur Auditiv-Verbalen Therapie. Hier begann für ihn und die Familie und uns als Großeltern eine regelmäßige Zusammenarbeit – alle wurden mit einbezogen.

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Moritz

Auszug:

Im Alter von 13 Monaten wurde bei mir eine hochgradige, an Taubheit grenzende Hörschädi- gung festgestellt. Meine ersten Hörgeräte erhielt ich einen Monat nach der Diagnose, also im 14. Lebensmonat. Das waren damals noch die sehr großen Phonak Superfront-Geräte. Nach den Erzählungen meiner Eltern habe ich bereits nach kurzer Zeit erste Hörreaktionen gezeigt. Das Tragen der Hörgeräte stellte für mich nie wirklich ein Problem dar. Sie gehörten einfach zu mir.

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Eltern von T.

Auszug:

Seit November 2015 gehen wir zur AV-Therapie nach Berlin-Buch. Was uns diese Besuche bringen? Nun, hauptsächlich können wir sehen, dass unser Kind eine Menge Spaß dabei hat, wenn wir gemeinsam Geräusche entdecken und auf Sprachlaute lauschen lernen. Wir als Eltern haben eine enorme Sicherheit im Umgang mit unserem Sohn gewonnen – gerade vor und kurz nach der Diagnose waren wir sehr unsicher, ob und was unser Kind hören kann. In den Therapiesitzungen haben wir gelernt, sein Hörvermögen im Alltag einzuschätzen. Dies hat zu einer deutlichen Entspannung unsererseits geführt, da wir nicht mehr das Gefühl haben, sein Hörvermögen ständig einer Prüfung unterziehen zu müssen. Wir bekommen in der AV-Therapie konkrete Übungs- und Spielideen an die Hand, mit denen wir ihm helfen können, auch schwer wahrzunehmende Geräusche/ Sprache zu entdecken.

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Familie Raymond-Schulze

Auszug:

Adrien wurde von mehreren französischen HNO-Ärzten als „hörend“, dann doch als hochgradig schwerhörig diagnostiziert. Im Grunde genommen war er sehr wahrscheinlich nicht schwerhörig bei der Geburt. Eine progrediente Schwerhörigkeit ist eine große Vermutung, jedoch hat die genetische Abteilung im Pariser Trousseau Krankenhaus nichts Bestätigendes gefunden. Kinderärzte in Frankreich sind nicht dafür ausgebildet eine hochgradige Schwerhörigkeit bei der Geburt zu diagnostizieren, deshalb mussten wir die Ergebnisse eines spezialisierten Krankenhauses abwarten, um die Bestätigung seiner Schwerhörigkeit zu erhalten.

Bevor man ein Cochlear Implantat in Betracht zieht, verpflichtet das Gesetz in Frankreich, dass als hochgradig diagnostizierte Kinder als erstes Hörgeräte tragen müssen und zwar für eine Zeitspanne von 6 Monaten. Dann muss man die Ergebnisse verschiedener Tests abwarten und schließlich hoffen, dass sich schnellstens ein Platz im vollen Terminkalender des Chirurgen ergibt …

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Eltern von Alfred

Auszug:

Bei unserem Sohn, Alfred Ruben, wurde im Jahr 2006 eine höchstgradige Schwerhörigkeit diagnostiziert. Er war damals zwei Jahre alt. Die Untersuchungen und auch die Diagnosestellung erfolgten am Universitätsklinikum in Halle an der Saale, hier wurde er auch im selben Jahr beidseitig mit Cochlea-Implantaten versorgt.

Bei aller Euphorie und Freude über die manchmal auch nur ganz kleinen Fortschritte, die Alfred machte, konnten und wollten wir die Augen vor den Problemen und Hindernissen nicht verschließen: Alfred war sehr schüchtern, sprach wenig und sehr leise, reagierte oft nicht adäquat auf Fragen (versteckte sich hinter Mamis Rücken). Die Einschulung „drohte” 2011. Ich sage bewusst „drohte”, wir hatten nicht nur Angst, wir hatten riesengroße Angst. Hilfe musste her!

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